Tierheim Kandelhof

Arbeitseinsatz im Tierheim - Wir sagen ganz herzlich Danke!!

Samstag, 11.5.2019, morgens 8 Uhr, Temperaturen im einstelligen Bereich, dazu Dauerregen...

Wir schmieden Plan B, denn ob wir draußen arbeiten können, steht zu diesem Zeitpunkt in den Sternen...

Ganz nach dem Motto, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung, sind dem Regen zum Trotz, viele  fleißige Helfer gekommen. So konnten wir pünktlich 9 Uhr damit beginnen, Plan B umzusetzen. Alle Mann und Frauen zum Aufräumen auf den Dachboden!! So wurden alte Akten gesichtet, sortiert, aufgeräumt oder der Entsorgung zugeführt. Defekte Katzenkörbe, Hundeboxen und viele Dinge, die man auf einem Boden so zwischenlagert, wurden in die Hand genommen, repariert, aufgeräumt oder auch entsorgt.

Gegen 11 Uhr zog der Dauerregen ab, das Ganze ging in zeitweisen Nieselregen über. Nichtsdestotrotz setzten wir um und zogen gemeinsam in den Wald um dort aufzuräumen. Viele Bäume waren über den Herbst / Winter durch Sturm und Schnee beschädigt wurden oder sogar zu Bruch gegangen. Es wurde gesägt, gehäckselt, gezogen und gehievt.  Aber alle gemeinsam konnten wir einen großen Teil des Waldes herrichten. Trotz Kälte und Regen waren am Ende des Tages alle glücklich über das, was wir geschafft hatten.

Von Herzen  Danke sagen wir an dieser Stelle allen unseren  Mitstreitern und Helfern vor und hinter den Kulissen. Auf Euch ist Verlass. Ihr seid einfach Spitze

 

 

Eichhörnchen gefunden - was tun?

ktuell werden durch die Medien diverse Falschmeldungen bezüglich der Hilfe für Eichhörnchen-Babys verbreitet. Aus diesem Anlass möchten wir klarstellen, dass junge Eichhörnchen, die dem Menschen hinterher laufen oder sogar am Hosenbein hochklettern, dringend Hilfe brauchen. Sie wollen nicht spielen, sie haben keine Tollwut - sie nehmen einfach all ihren Mut zusammen und suchen beim Menschen Hilfe! Bitte nehmen Sie ein solches Tier auf und wenden Sie sich an die nächste Auffangstation.

Finden Sie ein Jungtier am Boden, braucht es in den meisten Fällen Hilfe. Hier ist auch Anfassen erlaubt: ist das Tier warm und unverletzt, beobachten Sie bitte aus sicherer Entfernung, ob die Mutter nicht noch in der Nähe ist und das Jungtier sucht. Wenn das Jungtier jedoch schon kalt oder verletzt ist, nehmen Sie es bitte auf, wärmen es, suchen Sie bitte nach weiteren Jungtieren und kontaktieren Sie umgehend eine Auffangstation.

Wichtig: Ist Ihr Findelkind von Fliegenmaden befallen, sammeln Sie diese bitte sofort ab! Auch wenn es eklig ist: hier zählt jede Sekunde!

Erste-Hilfe-Maßnahme bei Eichhörnchen (wie auch bei Säugetieren allgemein und jungen Vögeln): Kein Futter, kein Wasser, sondern Wärme! Bitte aber nur angenehm warm setzen (max. 38 °C), keinesfalls auf heißen Untergrund.

Die Notversorgung und Aufzucht von Eichhörnchen-Findelkindern ist sehr kompliziert. Ein Laie kann - auch wenn die Hilfe noch so gut gemeint ist - viel falsch machen und dem Tier mehr schaden als helfen. Bitte zögern Sie daher nicht und kontaktieren Sie schnellstmöglich eine Auffangstation.

Für Plauen und Umgebung können Sie sich an Corinna Heinrich von der Vogel- und Igelpflegestation Bad Elster wenden. Sie steht Ihnen unter Tel. 015750149986 mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen zur Ersten Hilfe bei Eichhörnchen und anderen Wildtieren finden Sie z. B. auf der Seite der Wildtierhilfe Odenwald. Sachkundige Ansprechpartner sowie Pflegestellen in Ihrer Nähe können Sie über den Eichhörnchen-Schutz unter Tel. 0176/55376864 oder beim Eichhörnchen-Notruf unter Tel. 0700/20020012 (erreichbar von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr) erreichen.

  

Osterwandern 2019 - Viele nette Gäste, zauberhafte Hunde, blauer Himmel & Sonnenschein

Ostermontag, 22.04.2019 - es ist noch nicht ganz 13 Uhr und die ersten wanderlustigen Gäste treffen bei bestem Kaiserwetter in unserem Tierheim ein. Schnell hat sich die 1. Wandergruppe gefunden. Alle Hunde sind brav, unsere Tierheimhunde zappeln aufgeregt herum. Aber schon geht es los in Richtung Grünes Band, mitten in eine wunderschöne, fast unberührte Natur.

Ein paar Minuten später startet die 2. Wandergruppe. Alle Hunde benehmen sich wieder ganz toll. Nach ca. 1,5 Stunden sind die ersten Wanderer mit ihren Hunden wieder im Tierheim zurück. Die Vierbeiner haben Durst und stillen diesen nach Lust und Laune aus vielen bereitgestellten Eimern, Schüsseln und Näpfen. Manch eine Fellnase nutzt die Gelegenheit und nimmt gleich ein Vollbad in den bereitgestellten Badebassins.   

Auch die Zweibeiner dürfen nun ausruhen, sich stärken und gemütlich mit anderen Tierfreunden zusammensitzen und ein bisschen fachsimpeln . Unsere leckeren, heißen Waffeln gehen weg wie warme Semmeln, unser Grillmeister schwitzt am Grill  und die Mädels und Jungs am Getränke- und Kaffee-Stand haben ebenfalls alle Hände voll zu tun .

Am späten Nachmittag machen sich unsere zwei- und vierbeinigen Gäste langsam wieder auf den Nachhauseweg. Unsere Tierheimhunde sind müde, aber glücklich nach einem aufregenden Tag. In ihren Hundeausläufen legen sich die Fellnasen noch eine Weile in die Sonne und träumen von den Menschen und anderen Hunden, die zum Osterwandern mit ihnen unterwegs waren.

Was für ein toller Tag - Wir sagen von Herzen Danke an unsere Gäste.

Wie immer kann eine solche Veranstaltung nur gelingen, wenn viele fleißige Helfer schon im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Deshalb an dieser Stelle auch ein herzliches Dankesschön an unsere Heinzelmännchen und Heinzelfrauchen, die vor und hinter den Kulissen, schon Tage vorher und natürlich am Wander-Montag für alles gesorgt haben was notwendig war. DANKEEEEEEEE .

 

 

Freie Presse: Das Leiden der überzüchteten Haustiere

Wir finden, das sollte jeder wissen und bei dem Wunsch nach einem eigenen Hund oder einer Katze  unbedingt darüber nachdenken .....

Muss es ein Tier nach dem sogenannten „Kindchenschema“ sein, auch wenn das Tier dann zeitlebens leidet ???? 

www.freiepresse.de/ratgeber/das-leiden-der-ueberzuechteten-hunde-artikel10466980

 

 

 

 

 

 

End The Cage Age - Bitte Unterschreiben!

Mehr als 300 Millionen Tiere in der europäischen Landwirtschaft leiden in Käfigen. Muttersauen werden gezwungen, ihre Ferkel in Gitterkäfigen (sog. Kastenstand) zu stillen, in denen sie sich kaum drehen oder wenden können. Kaninchen und Wachteln verbringen ihr Leben auf engstem Raum in trostlosen Gitterkäfigen. Kälber werden ihren Müttern entrissen, um einsam und allein in kleinen Einzelbuchten mit künstlicher Milch aufzuwachsen. Auch viele Hühner leben immer noch in Kleingruppen in Käfigen. Enten und Gänse werden zur Stopfleber-Produktion eingesperrt und zwangsgemästet. All diese Tiere leiden unsägliche Qualen. Ein Alptraum und zugleich grausige Realität - aber WIR können das beeenden!

Über 140 europäische Tier- und Umweltschutzorganisationen haben sich zusammengeschlossen und fordern die EU-Kommission in einer Europäischen Bürgerinitiative auf, geeignete Rechtsvorschriften vorzuschlagen, um Käfige für Legehennen, Kaninchen, Junghennen, Masthähnchen, Legetiere, Wachteln, Enten und Gänse sowie Abferkelbuchten für Sauen, Kastenhaltung von Sauen und Einzelboxen für Kälber zu verbieten. Über 548.000 Menschen haben die Bürgerinitiative bereits unterzeichnet (Stand: 23.02.2019). Bis September 2019 werden eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben verschiedenen EU-Mitgliedstaaten benötigt, um das Thema auf die politische Tagesordnung der EU-Kommission zu setzen. Eine Europäische Bürgerinitiative ist damit weit mehr als eine gewöhnliche Petition. Nach Einreichung der Unterschriften werden diese auch auf Gültigkeit geprüft - deshalb sind bei einer Europäischen Bürgerinitiative auch mehr personenbezogenen Angaben zu machen als nur der Name und die E-Mail-Adresse. Nur wer seine Unterstützung mit allen erforderlichen Angaben (Name, Geburtsdatum, Geburtsort, gültige [beim Einwohnermeldeamt angegebene] Adresse) bekundet, zählt offiziell als Unterstützer.

Bitte unterstützen auch Sie die Europäische Bürgerinitiative zur Beendigung der Käfighaltung!