Tierheim Kandelhof

Ein Plädoyer für Straßenhunde!

Seit einigen Jahren nehmen auch wir Straßenhunde aus dem Ausland in unserem Tierheim auf, um sie in Deutschland in gute Hände zu vermitteln. Sicher können wir nicht alle Hunde retten. Unser Gedanke dabei aber,  wir können das Elend vor Ort etwas mindern, da durch die Aufnahme dieser Hunde in unserem Tierheim,  wertvolle Plätze in den Ursprungsländern frei werden. 


Immer wieder sorgt das Thema „Auslandshunde“ auch bei uns für Gesprächsstoff. Sitzen in deutschen Tierheimen nicht genügend Vierbeiner, deren Chance auf Vermittlung sich durch  Auslandshunde verschlechtert? Sind Straßenhunde nicht generell verhaltensgestört und bringen Krankheiten nach Deutschland? Geht es den Tieren im Ausland überhaupt so schlecht, dass man sich um sie kümmern muss?


Anfang dieses Jahres erhielten wir eine Einladung vom Verein strassenhunde-rumaenien-in-not.de/ mit Sitz in Abensberg. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Straßenhunden zu helfen, indem zum einen  mit Hilfe von  Tierärzten/innen Kastrationen im Ursprungsland durchgeführt werden und zum anderen möglichst viele  Hunde für die Ausreise vorbereitet werden, um diese über Tierheime in ganz Deutschland in gute Hände zu vermitteln.

 
Wir mussten nicht lange überlegen, dieser Einladung zu folgen, denn nun ergab sich endlich die Möglichkeit, die Lage der Straßenhunde vor Ort persönlich zu sehen und einzuschätzen zu können, ob und in welchem Umfang Hilfe für diese Tiere notwendig ist.

Die Reise sollte nicht auf Kosten unseres Tierschutzvereins durchgeführt werden. So entschied sich unserer Tierheimleiterin Eva Hoyer in Absprache mit unserem Vereinsvorstand, in privater Initiative die Umstände vor Ort näher kennenzulernen.
Vier Tage Urlaub waren schnell geplant, alle Vorbereitungen getroffen und so ging es für unsere Eva Mitte Juni 2019 zusammen mit drei Helferinnen des o.g. Vereins  auf eine rund 15-stündige Fahrt Richtung Lugoi (Lugosch) / Rumänien. Schon am frühen Morgen bei der Ankunft wurde das Auto von Straßenhunden umlagert, die Hunde hatten Hunger und hofften auf etwas zu fressen … Mit Sonnenaufgang verschwinden die Tiere mehr und mehr vom Straßenbild. Bei Temperaturen von 40 Grad und höher liegen sie unter alten Baracken, unter Autos und Straßenbäumen, um wenigstens etwas Schatten zu haben.  Immer wieder werden die Hunde verjagt.


 
Am ersten Tag ging es in ein Tierheim in Faget, welches von zwei Tierschützerinnen vor Ort privat aufgebaut wurde. Von einer ehemaligen alten hübschen Villa ist nur noch ein verfallenes Gebäude zu sehen. Nur noch ein Zimmer ist bewohnbar, dort leben Lia und Nelly, sommers wie winters. Eine Heizung sucht man vergebens, der alte Ofen hat längst seinen Geist aufgegeben. Geld für Reparaturen ist nicht da. Strom und Wasser? Fehlanzeige. An der vorbeiführenden Straße gibt es einen Hydrant, von dort muss über Schläuche jeder Tropfen Wasser für Mensch und Tier auf das Tierheimgelände gepumpt werden. Der zum Haus gehörende Hof ist ca. 40 qm groß. Eine Fläche, die nur aus Schmutz und Steinen besteht. Kein grüner Rasen, keine Bäume, keine Beschattung. Ständig leben dort ca. 70 Hunde!!!! Es gibt keinen weiteren Auslauf, keine Spaziergänge. Sollten sich Hunde nicht vertragen, kommt es zu Beißerein,  müsse diese in kleinen Verschlägen separiert werden. Futter für die Tiere gibt es nicht in Schüsseln, wie wir es kennen. Das Futter wird über den Hunden ausgekippt, die cleversten Tiere bekommen das Meiste. Ängstliche Tiere gehen oft leer aus. Damit diese nicht verhungern, versuchen Lia und Nelly diese Tiere auf ein kleines, altes  Dach zu locken, um die armen Geschöpfe dort zu füttern.



365 Tage im Jahr, ohne Unterbrechung, oft bis zur Erschöpfung sind Lia und Nelly für ihre Tiere da. Alle Tiere die auf der Straße in Not sind oder von ehemaligen Besitzern einfach am Zaun angebunden werden, finden in diesem völlig überfüllten, kleinen, maroden  Tierheim, wo es an allem fehlt,  Unterschlupf. Werden die Tiere nicht aufgenommen, droht ihnen ein grausamer Tod durch Ertränken, Erschießen oder Verhungern. Viele kranke Tiere würden unter Schmerzen, einsam und langsam auf der Straße sterben.


Am nächsten Tag lernt unsere Eva eine Tierärztin kennen. Maria ist 30 Jahre jung, eine kleine, zierliche Person, die neben ihrer Arbeit in der Praxis, quasi Tag und Nacht Straßenhunde und Katzen kastriert, um weitere Welpen und damit viel Leid zu verhindern. Finanziert werden diese Kastrationsaktionen zum großen Teil aus dem Privatvermögen der jungen Tierärztin. Maria ist über jede Hilfe dankbar und so hilft Eva ein paar Stunden dabei, Tiere zu kastrieren. Wieder fällt auf, dass es an vielen Dingen fehlt. Ein Nachbar bringt junge Kätzchen, es mag sie nicht behalten. Auf die Frage, ob er denn nicht die Mutterkatze zum Kastrieren bringen wolle, gibt es ein klares Nein… Eva fragt Maria nach einer Transportbox für die kleinen Tiere. Maria reicht ihr einen Pappkarton…


Am letzten Tag der Reise, geht es nach Lugoi, in ein ebenfalls privat geführtes Tierheim. Daniel empfängt Eva und ihre Begleiterinnen trotz hochsommerlicher Temperaturen in völlig geschlossener Kleidung incl. Mundschutz. Daniel hat eine Hundehaarallergie. Dies hält den jungen Mann aber nicht davon ab, das Tierheim zusammen mit seinen Eltern, finanziert über Spenden, weiter auszubauen. Es gibt Hundezimmer mit jeweils einer Klappe nach draußen in einen Außenzwinger. Es gibt keine weiteren Auslaufmöglichkeiten und auch keine Spaziergänge. Dafür fehlt einfach die Zeit. Bei Daniel sind ständig ca. 60 Hunde untergebracht. Trotzdem ist diese Tierheim für dortige Verhältnisse schon um einiges moderner, als das kleine Tierheimgelände von Lia und Nelly in Faget. 

Mit dem Versprechen, wiederzukommen, treten die vier Mädels die Heimreise nach Deutschland an. 15 Stunden Fahrt durch die Nacht. Ankunft  am frühen Morgen. Von Straßenhunden die nach Futter betteln, in der Heimat keine Spur.

Fazit:


Ja, den Straßenhunden in Europa und der ganzen Welt muss geholfen werden. Vorrangig durch Kastrationsprogramme, Aufklärungsarbeit schon in den Schulen, Tierschutzgesetze müssen in den Ländern verbessert werden und es muss deutlich härtere Strafen bei dessen Missachtung geben. Bis all‘ diese Maßnahmen zu greifen beginnen und bis auch in den Köpfen der Menschen vor Ort eine Umdenken einsetzt, ist es noch ein weiter Weg. Tierheime werden weiterhin überfüllt sein, unschuldige Tiere werden sterben, wenn keine Plätze frei werden und die Tiere nicht vorübergehend Unterschlupf bei Lia, Nelly, Daniel und all den anderen großartigen Tierschützern  finden.

"Es ist die heilige Pflicht der Eltern, ihre Kinder zur Barmherzigkeit gegen Tiere anzuhalten, damit ihr Herz nicht verrohe." (Albert Schweitzer)



Wir werden deshalb auch weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten, ein paar dieser wundervollen Straßenhunde in unser Tierheim aufnehmen.


Diese Hunde haben selten Verhaltensstörungen, bringen keine ansteckenden Krankheiten mit, denn eine Ausreise wird nur erlaubt, wenn die Tiere in den Ursprungsländern tierärztlich untersucht und vollständig geimpft sind.  Geld erhalten die  Tierschutzorganisationen dafür keines. Wenn wir eine dieser Fellnasen dann später in Deutschland vermitteln, zahlt der neue Besitzer eine Schutzgebühr / Aufwandsentschädigung. Diese deckt meist gerade die Kosten für Unterbringung, Futter und tierärztliche Versorgung, während des Aufenthaltes in unserem Tierheim ab.  Ein dickes Geschäft mit dem Elend der Tiere gibt es unter seriösen Tierschutzorganisationen also nicht.


Manchmal sind die Hunde ängstlich, die ein vorübergehendes Zuhause in unserem Tierheim Kandelhof finden, meist aber lernen wir freundliche,  zauberhafte, liebenswerte, verschmuste und vor allem dankbare ehemalige Streuner jeden Alters kennen. Die Jüngsten unter ihnen sind aufgeweckt, munter, verspielt und fröhlich. So wie alle Hundekinder auf der Welt. Sie haben das Unheil, welches ihnen widerfahren kann, noch nicht erleben müssen. (KG)


"Wer in diesen Abgrund von Qual, welche die Menschen über die Tiere bringen, hineingeblickt hat, der sieht kein Licht mehr; es liegt wie ein Schatten über allem und er kann sich nicht mehr unbefangen freuen." (Albert Schweitzer)  

 




 

Genial sozial ... die Klasse 6b der OS Weischlitz zu Besuch in unserem Tierheim

Schon zum zweiten Mal besuchte uns eine Klasse 6b der OS Weischlitz.

Die tierlieben Kids hatten beim Aktionstag "genialsozial" mitgemacht und für einen Teil des erarbeitenen Geldes Futter & Leckerlie für die vierbeinigen Schützlinge unseres Tierheimes gekauft.   

Am 02.07.2019 war es dann endlich soweit. Pünktlich 10 Uhr klingelten die Schülerinnen & Schüler, voller Vorfreude auf einen schönen Tag, am Tor unseres Tierheimes. Gleich zu Beginn wurde die Futterspende an unsere Tierheimleiterin übergeben. Wir sagen ganz herzlich DANKE  - ihr seid einfach genial sozial!! 

Anschließend war ein Rundgang über das Gelände des Tierheimes geplant. Lea, Lara, Leila, Brandon, Florian, Fransiska, Theresa, Miriam und Ben inspizierten alles ganz genau, stellten Fragen und freuten sich danach ganz besonders auf einen Spaziergang mit unseren Hunden. Mini, Wuschel und Bernd waren diesmal die glücklichen Vierbeiner, die mit ihren neuen Freunden eine Runde drehen durften. Unterwegs wurde geknuddelt, gespielt und viele Fotos gemacht. Am Ende wollten die Kids "ihre" Fellnasen am liebsten gar nicht mehr hergeben...     

Zum Abschied wurden die Vierbeiner noch mit allerlei Leckerlie verwöhnt, für die Kids gab es zur Belohnung Melone und Süßigkeiten . Ein für Mensch und Tier rundum gelungener Vormittag ging zu Ende. Wieder einmal war es toll, so viele junge, tierliebe Menschen kennenzulernen. Wir würden uns freuen, den einen oder anderen von euch mal wieder im Tierheim begrüßen zu dürfen.

 

Mädchen & Jungen der Klasse 5a, der Rudolf-Weiß-Schule, Zwickau zu Besuch in unserem Tierheim

Am 12.06.2019 war es endlich soweit.

Eine Schulklasse der Rudolf-Weiß-Schule aus Zwickau, www.rws-zwickau.de/ besuchte unser Tierheim. Die Mädchen und Jungen wollten einen kleinen Einblick in den Tierheim-Alltag gewinnen, natürlich unsere Tiere kennenlernen und viel Zeit mit den Fellnasen verbringen.

Pünktlich 9.00 Uhr trafen Leonie K., Toni, Sophie, Leonie G., Diana, Pascal, Anouar, Leonie W., Sammy, Tom und Cedric gemeinsam mit ihren Lehrern in unserem Tierheim ein. 

Aufgeregt wollten die Kinder zuallererst ihre Überraschung an den Mann bzw. die Frau bringen. Unsere Tierheimleiterin, Eva Hoyer,  wurde gerufen und die Kinder übergaben neben einem großen Berg Hunde- und Katzenfutter, welches sie gesammelt hatten, einen liebevoll gebastelten Umschlag mit eine Spende in Höhe von Euro 55,00 !!! Da sind wir sprachlos und sagen herzlichen Dank 

Gleich danach ging es in kleinen Gruppen los und die ersten Hunde wurden ausgeführt. Jeder wollte mal ganz stolz der "Hundeführer" sein und die Leine halten. Einige Kinder erzählten uns, dass sie selbst TIere zu HAuse haben und übten dann kleine Befehle mit den Fellnasen. Gelassen führten die Hunde ein "Sitz" oder "Platz" aus, nahmen Leckerlie dafür entgegen und alle zusammen waren einfach glücklich.

Auf der Hundewiese durfte mit den Welpen gespielt, gebalgt und geschmust werden. Immer wieder wurden die Handys gezückt, um Fotos von den Tieren zu machen.  

Später schauten sich die Kinder ganz neugierig und wissensdurstig in den Katzenzimmern um und stellten dabei unserer Tierpflegerin Silvia viele Fragen. Einige Katzen ließen sich gerne streicheln, anderen war der Trubel zu groß und sie beobachteten das Geschehen von oben.

Besonderen Spaß hatten die Schüler mit Bernd, einem ca. 6-jährigen, ziemlich knuffigem und äußerst liebenswerten Labrador-Mix. Auch Lina, ein bezauberndes Hundemädchen machte den Kids viel Spaß. Stolz gab Lina Pfötchen und besiegelte so eine ganz besondere Freundschaft zwischen der Schulklasse 5a, der Rudolf-Weiß-Schule aus Zwickau und den Vierbeinern unseres Tierheims .

Zum Schluss gab es für alle Eis, Melone, Süßigkeiten und kalte Getränke und natürlich ein gemeinsames Foto . Immer dabei, Friedel, eine lustige, zottelige Hündin mit ganz sanften, wunderschönen braunen Augen. Auch Friedel haben die Kinder an diesem aufregenden Tag in ihr Herz geschlossen .

Pünktlich 13 Uhr wurden die Kinder mit einem Bus wieder abgeholt. Niemand wollte so richtig nach Hause, die Kinder winkten noch einmal zurück und riefen die Namen "ihrer" Hunde. Die Vierbeiner standen schwanzwedelnd am Zaun .....

Vielen Dank an dieser Stelle an die Lehrerinnen und Lehrer, die den Besuch der Schüler in unsererm Tierheim möglich machten. Es war für alle eine große Bereicherung.

Außerdem geht ein herzliches Dankeschön an die Firma www.ass-verkehrsservice.de/, welche den Transport der Kinder organisiert und den dafür notwendigen Bus gechartet und gesponsert hat. 

Ein herzliches und tierisches Dankeschön an alle, die zum Gelingen eines besonderen Tages für ganz besondere Kinder beigetragen haben  .

 

 

 

Arbeitseinsatz im Tierheim - Wir sagen ganz herzlich Danke!!

Samstag, 11.5.2019, morgens 8 Uhr, Temperaturen im einstelligen Bereich, dazu Dauerregen...

Wir schmieden Plan B, denn ob wir draußen arbeiten können, steht zu diesem Zeitpunkt in den Sternen...

Ganz nach dem Motto, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung, sind dem Regen zum Trotz, viele  fleißige Helfer gekommen. So konnten wir pünktlich 9 Uhr damit beginnen, Plan B umzusetzen. Alle Mann und Frauen zum Aufräumen auf den Dachboden!! So wurden alte Akten gesichtet, sortiert, aufgeräumt oder der Entsorgung zugeführt. Defekte Katzenkörbe, Hundeboxen und viele Dinge, die man auf einem Boden so zwischenlagert, wurden in die Hand genommen, repariert, aufgeräumt oder auch entsorgt.

Gegen 11 Uhr zog der Dauerregen ab, das Ganze ging in zeitweisen Nieselregen über. Nichtsdestotrotz setzten wir um und zogen gemeinsam in den Wald um dort aufzuräumen. Viele Bäume waren über den Herbst / Winter durch Sturm und Schnee beschädigt wurden oder sogar zu Bruch gegangen. Es wurde gesägt, gehäckselt, gezogen und gehievt.  Aber alle gemeinsam konnten wir einen großen Teil des Waldes herrichten. Trotz Kälte und Regen waren am Ende des Tages alle glücklich über das, was wir geschafft hatten.

Von Herzen  Danke sagen wir an dieser Stelle allen unseren  Mitstreitern und Helfern vor und hinter den Kulissen. Auf Euch ist Verlass. Ihr seid einfach Spitze

 

 

Eichhörnchen gefunden - was tun?

ktuell werden durch die Medien diverse Falschmeldungen bezüglich der Hilfe für Eichhörnchen-Babys verbreitet. Aus diesem Anlass möchten wir klarstellen, dass junge Eichhörnchen, die dem Menschen hinterher laufen oder sogar am Hosenbein hochklettern, dringend Hilfe brauchen. Sie wollen nicht spielen, sie haben keine Tollwut - sie nehmen einfach all ihren Mut zusammen und suchen beim Menschen Hilfe! Bitte nehmen Sie ein solches Tier auf und wenden Sie sich an die nächste Auffangstation.

Finden Sie ein Jungtier am Boden, braucht es in den meisten Fällen Hilfe. Hier ist auch Anfassen erlaubt: ist das Tier warm und unverletzt, beobachten Sie bitte aus sicherer Entfernung, ob die Mutter nicht noch in der Nähe ist und das Jungtier sucht. Wenn das Jungtier jedoch schon kalt oder verletzt ist, nehmen Sie es bitte auf, wärmen es, suchen Sie bitte nach weiteren Jungtieren und kontaktieren Sie umgehend eine Auffangstation.

Wichtig: Ist Ihr Findelkind von Fliegenmaden befallen, sammeln Sie diese bitte sofort ab! Auch wenn es eklig ist: hier zählt jede Sekunde!

Erste-Hilfe-Maßnahme bei Eichhörnchen (wie auch bei Säugetieren allgemein und jungen Vögeln): Kein Futter, kein Wasser, sondern Wärme! Bitte aber nur angenehm warm setzen (max. 38 °C), keinesfalls auf heißen Untergrund.

Die Notversorgung und Aufzucht von Eichhörnchen-Findelkindern ist sehr kompliziert. Ein Laie kann - auch wenn die Hilfe noch so gut gemeint ist - viel falsch machen und dem Tier mehr schaden als helfen. Bitte zögern Sie daher nicht und kontaktieren Sie schnellstmöglich eine Auffangstation.

Für Plauen und Umgebung können Sie sich an Corinna Heinrich von der Vogel- und Igelpflegestation Bad Elster wenden. Sie steht Ihnen unter Tel. 015750149986 mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen zur Ersten Hilfe bei Eichhörnchen und anderen Wildtieren finden Sie z. B. auf der Seite der Wildtierhilfe Odenwald. Sachkundige Ansprechpartner sowie Pflegestellen in Ihrer Nähe können Sie über den Eichhörnchen-Schutz unter Tel. 0176/55376864 oder beim Eichhörnchen-Notruf unter Tel. 0700/20020012 (erreichbar von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr) erreichen.