Tierheimalltag!!!

Wieder einmal erreicht uns ein Anruf – in einem kleinen Ort, nahe der tschechischen Grenze, sind 7 wilde Katzen einzufangen.

Fahrzeit eine Strecke ca. 30 Minuten. Hilfe gibt es keine, weder eine Tierrettung noch Mitarbeiter der Gemeinde, die hier unterstützen können.


Unsere Tierpfleger können tagsüber nicht losfahren, die Versorgung der Tiere im Tierheim wäre dann nicht mehr gewährleistet. Also machen sich unsere Leute nach der Arbeit, an freien Tagen, abends auf den Weg.

Lebendfallen vor Ort bringen, aufstellen präparieren. Nach Hause fahren.
Die nächsten Tage immer wieder das gleiche Spiel.
Vor Ort fahren, Fallen kontrollieren, sind Katzen in den Fallen, diese Katzen umsetzen. Fallen wieder „scharf stellen“, gesicherte Katzen ins Tierheim fahren. Wieder ist es mindestens 20 Uhr, bis alle zu Hause sind.
Sieben Katzen zu sichern kann sich tagelang hinziehen. Je öfter die Tiere das Geräusch einer sich schließenden Falle hören, desto vorsichtiger werden die Katzen, die noch draußen sind.
Irgendwann sind alle Katzen gesichert und im Tierheim.

Unsere Mitarbeiter und alle die helfen, haben Stunden ihrer Freizeit geopfert. Vom Kraftstoffverbrauch gar nicht zu reden.
In welchem Zustand sich die Tiere zum Teil befinden, könnt ihr auf den Fotos erahnen.
Der nächste Part heißt also, alle zum Tierarzt bringen. Aber das ist schon wieder die nächste Geschichte…

Wir sagen ganz herzlich DANKESCHÖN!!!


Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an unsere Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit diese so wichtige Tierschutzarbeit leisten. DANKESCHÖN!!!

Es geht nicht darum, ob sie denken oder sprechen können. Es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können.

(Jeremy Bentham – Grundsatz des Tierschutzes)